Vorschau zur 9. Runde im Teambewerb

Mit FK Austria und SK Sturm treffen die besten Teams der heurigen eBundesliga-Saison aufeinander. Dahinter wird der Kampf um die Meistergruppe immer enger.

FK Austria Wien – SK Puntigamer Sturm Graz 

Runde 9 bringt das hochklassigste Duell der laufenden eBundesliga-Saison. Denn der Erste FK Austria Wien tritt gegen den Zweiten Puntigamer Sturm Graz an. In der Tabelle haben beide Teams bis jetzt 57 Punkte gesammelt und erst 32 Gegentore erhalten. Die Violetten liegen nur wegen der besseren Tordifferenz voran, denn sie haben bis jetzt die meisten Tore aller Teams erzielt (81) und Sturm die zweitmeisten (73). Im direkten Duell der beiden Torfabriken trifft auch der Einzel-Meister der letzten Saison Marcel Holy auf den bisherigen Spieler des Turniers Ajdin Islamovic (8 Siege in 8 Spielen). Ein Thriller ist garantiert!

TSV Prolactal Hartberg SK Rapid Wien

Letzte Saison konnten die Hartberger das Match gegen Rapid überraschend offen gestalten, dank Siegen von Adam Mahmoud und Rene Nussbaumer. Heuer hat Mahmoud allerdings erst eine Partie und Nussbaumer noch gar keine gewonnen. Auch sind die vorletzten Hartberger heuer mit 76 Gegentreffer das devensivschwächste Team der eBundesliga. Rapid will gegen den Vorletzten unbedingt das Maximum von 9 Punkten einstreifen. So könnte man in der Tabelle Red Bull Salzburg Tabellenrang 4 abspenstig machen.

LASK – SV Guntamatic Ried  

Im Oberösterreich-Derby will der LASK wie schon gegen den Letzten SCR Altach und den Vorletzten TSV Hartberg auch gegen den Drittletzten in der Tabelle (SV Ried) die vollen neun Punkte abknöpfen. Doch die Innviertler haben bereits gegen viele Favoriten Punkte ergattert, zuletzt in Runde 8 überraschend zwei gegen den WAC. Doch für die Linzer wäre der dritte Neunpunkter in Folge Gold Wert. Damit könnte man endlich unter die besten Sechs und auf einen Meistergruppen-Platz vordringen.

WSG Swarovski Tirol RZ Pellets WAC 

Damit WSG Swarovski Tirol im Rennen um die Finalqualifikation bleibt, braucht es ebenfalls neun Punkte. Das wird gegen den RZ Pellets WAC aber ganz schwer. Denn der Tabellendritte aus Kärnten konnte heuer schon 22 Punkte mehr erobern als der Tabellenneunte aus Tirol. Letztes Jahr gelang es der WSG noch 3 von 5 Partien gegen den WAC zu gewinnen. Da spielte allerdings auch noch ein gewisser Ajdin Islamovic für die Wattener. Der zeigt heuer aber seine große Klasse im Team des SK Sturm.

CASHPOINT SCR Altach – spusu SKN St. Pölten 

Neunter gegen Zwölfter. Das könnte auf den ersten Blick ein knappes Match werden. Doch die Altacher haben im Vorjahr von fünf Spielen nur eines gegen die St. Pöltner gewonnen. Außerdem sind die Vorarlberger aktuell Tabellenletzter, haben in 24 Spielen erst vier Punkte geholt und als einziges aller 12 eBundesliga-Teams noch keine einzige Partie gewonnen. Holen die Niederösterreicher neun Punkte könnten sie WSG Tirol von Platz 8 verdrängen.

FC Flyeralarm Admira FC Red Bull Salzburg

Der FC Red Bull Salzburg, letzte Saison noch souverän Meister, befindet sich in einer Formkrise. Die Admira hingegen will nach den neun Punkten gegen Hartberg auch gegen den Titelverteidiger glänzen. Gelingt das, wird der Kampf um die ersten sechs Plätzen endgültig zum Krimi. Denn dann sind auch die aktuell noch vierten Salzburger gefährdet ihren Finalplatz noch zu verlieren. Dann würden am Ende noch vier Teams (SCR, RBS, ADM, ASK) um drei Meistergruppen-Plätze rittern.