Vorschau zur 8. Runde im Teambewerb

Der heurige Zweite Sturm Graz gegen den letztjährigen Zweiten WSG Tirol und ein Wiener Derby zwischen zwei Teams im Aufwind – das verspricht ganz viel Brisanz.       

SK Rapid Wien – FK Austria Wien 

Ganz klar das Spiel der Runde. Denn das Wiener Derby verspricht auch in der eBundesliga ein ganz heißes Match zu werden. Beide Teams sind voll im Aufwind und haben in den letzten drei Runden keine Niederlage kassiert. Die Violetten wollen unbedingt die Tabellenführung verteidigen. Die Grün-Weißen auf keinen Fall den Anschluss an die Top-4 verlieren. Der FK Austria schwört Revanche für das Vorjahr, wo man von fünf Partien gegen den SK Rapid nur eine (durch Marcel Holy) gewinnen konnte.

FC Flyeralarm Admira TSV Prolactal Hartberg

Von den Admiranern weiß Heinz Knapp wie sich ein Sieg gegen Hartberg anfühlt. Er konnte im Vorjahr sein Duell 4:2 gewinnen. Der Tabellen-Sechste aus der Südstadt (bisher 31 Punkte aus 21 Matches) ist gegen den Tabellen-Elften aus der Steiermark klarer Favorit. Auch, weil die Hartberger mit bisher 70 Gegentoren die mit Abstand meisten aller eBundesliga-Teams kassiert haben. Das sind im Schnitt 3,3 pro Partie. Admiras Goalie musste bisher nur 33 Mal (also 1,5 Mal pro Spiel) hinter sich greifen. 

RZ Pellets WAC – SV Guntamatic Ried  

Auch im Aufeinandertreffen des Dritten (WAC) gegen den Drittletzten (SVR) ist die Favoritenrolle klar verteilt. Die Rieder haben sich aber schon ein paar Mal als gefährlicher Außenseiter entpuppt und bereits den favorisierten Teams von Sturm und Admira Punkte abgeknöpft. Der RZ Pellets WAC könnte mit einem Neunpunkter an das Führungsduo Austria und Sturm anschließen.    

SK Puntigamer Sturm Graz WSG Swarovski Tirol 

Hier trifft der aktuell Tabellenzweite SK Sturm auf den letztjährigen Vizemeister WSG Tirol. Betrachtet man die Ergebnisse heuer, dann haben die Steirer die besseren Karten. Die Tiroler (aktuell Achter) brauchen aber dringend Punkte, um im Kampf um Platz 6, der einen Finalplatz bedeutet, dran zu bleiben. Aktuell fehlen ihnen fünf Zähler auf die sechstplatzierten Admiraner. Letzte Saison konnten die Grazer mit drei Siegen und zwei Niederlagen in diesem Matchup knapp die Oberhand behalten.       

LASK – CASHPOINT SCR Altach 

Nachdem die Linzer in der letzten Runde die vorletzten Hartberger (7 zu 1 in Punkten) bezwungen haben, müssen sie jetzt gegen die letztplatzierten Vorarlberger ran. Letzte Saison konnte der SCR Altach lediglich eines von fünf Spielen gegen den LASK gewinnen. Den Oberösterreichern fehlen aktuell nur drei Punkte auf die Meistergruppe und die besten Sechs. Daher wollen sie unbedingt alle drei Partien gegen Altach gewinnen.   

spusu SKN St. Pölten FC Red Bull Salzburg

Nachdem spusu SKN St. Pölten in Runde 7 gegen die Austria chancenlos war, wartet mit FC Red Bull Salzburg nun das nächste ganz große Kaliber. Nimmt man alleine die letzte Saison heran, dann wird das eine klare Sache für die Salzburger. Denn diese beendeten die Bullen auf dem ersten und der SKN auf dem letzten Platz. Immerhin konnten die Niederösterreicher damals aber im direkten Duell eines der fünf Spiele gewinnen. Und: Die Teams sind näher aneinander gerückt. St. Pölten liegt aktuell auf dem passablen neunten Platz und Red Bull derzeit nur auf Rang 4.