Vorschau auf die 7. Runde 

Im Duell der Überraschungsteams fordert Hartberg Altach. Austria und Salzburg wollen sich in ihren Spielen im Titelkampf keine Blöße geben.

CASHPOINT SCR Altach – TSV Egger Glas Hartberg
Letzte Saison war dieses Spiel noch das Kellerduell der Liga. Heuer ist alles anders! Altach liegt nach 7 Runden sensationell auf Platz 3 und auch Hartberg ist als Sechster bis jetzt viel stärker. Im direkten Duell der beiden Überraschungsteams sind die Vorarlberger leicht zu favorisieren, haben sie von ihren 21 gespielten Partien doch erst drei verloren. Bei Hartberg ist die Bilanz bisher fast ausgeglichen (8 Siege, 5 Remis, 7 Niederlagen). Die Steirer hoffen wieder vor allem auf Benjamin Suljanovic, der heuer schon vier seiner fünf Matches gewinnen konnte.

SK Rapid Wien – LASK
Im letzten eBundesliga-Teambewerb presented by Wiener Städtische konnte von den Linzern nur Fabian Wild sein Spiel bei den drei Partien gegen Rapid gewinnen. Der spielt inzwischen aber für Aufsteiger Klagenfurt. Für die Wiener also eine gute Chance ihren Top-6-Platz, der die Qualifikation für die Meisterrunde bedeuten würde, mit guten Punkten zu festigen. In der Tabelle liegen die Grün-Weiß als Vierte bereits 11 Punkte vor dem neuntplatziertem LASK. Der will seinerseits aber im direkten Duell mit Rapid aufholen, um selbst seine Chance auf das Finale zu wahren.

WSG Tirol – FK Austria Wien
Alles andere als drei Siege für die Austria wäre eine große Überraschung. Denn hier trifft der überlegene Tabellenführer auf den Zehnten, die beste Offensive der Liga (52 Tore) auf den harmlosesten Sturm (23 Tore). Letzte Saison konnte Mustafa Arabaci als einziger Tiroler einen Austrianer besiegen, der ist aber inzwischen ein Altach-Spieler. Bei den Violetten will Marcel Holy seine perfekte Saison fortsetzen. Als einziger Spieler des Turniers hat er bis jetzt alle Partien gewonnen.

SK Puntigamer Sturm Graz – RZ Pellets WAC
Sturm geht als klarer Favorit in dieses Match. Letzte Saison konnte man das Punktemaximum von neun Zähler gegen die Wolfsberger einfahren. Ganz so dominant wie damals, als die Grazer den Grunddurchgang gewinnen konnten, ist Sturm heuer nach dem Abgang von Ajdin Islamovic zu Salzburg freilich nicht. Allerdings hat vom WAC noch kein Spieler diese Saison mehr als zwei Partien gewonnen – und mit 70 Gegentreffern haben die Wölfe die meisten von allen Mannschaften kassiert.

SK Austria Klagenfurt – FC Flyeralarm Admira
Die Admira will gegen den Letzten unbedingt die vollen neun Punkte einstreifen, damit könnte der Siebente wieder in die Top-6 vorstoßen, die zur Teilnahme an der Finalrunde berechtigen. Aktuell fehlen nur drei Zähler auf den Sechsten Hartberg. Dabei bauen die Admiraner auf Heinz Knapp. Der bisher in fünf Einsätzen 12 Punkte holte. Bei den Klagenfurtern will Robert Divkovic endlich seinen ersten Sieg einfahren.

SV Guntamatic Ried – Red Bull Salzburg
Bei den Riedern ist wohl am ehesten Christian Binder, der zuletzt mit einem Unentschieden gegen Ex-Salzburger Maxi Mayrhofer aufhorchen ließ, ein überraschender Punktegewinn zuzutrauen. Den werden die Oberösterreicher auch brauchen, wenn sie im Kampf um die Top-6 den Anschluss nicht verlieren wollen. Die Bullen sind nach dem schwachen Auftritt gegen Sturm ihrerseits gefordert, sollten sie doch im Kampf um den Titel nicht noch mehr Boden auf die Austria verlieren.