Vorschau auf die 5. Runde 

Austria und Salzburg peilen Neunpunkter an, die weiteren vier Duelle dürften deutlich spannender verlaufen. Können Altach und Hartberg weiter überraschen?

SK Rapid Wien – WSG Tirol
Ein ausgeglichenes Duell zweier Tabellennachbarn. Sowohl die achtplatzierten Rapidler als auch die neuntplatzierten Tiroler brauchen dringend Punkte, um ihre Chancen auf die Top-6 zu wahren. Dies würde, wie in der ADMIRAL Bundesliga, am Ende des Grunddurchgangs die Qualifikation für die Meistergruppe bedeuten. Letzte Saison ging das Duell mit 7:1 Punkten (2 Siege, 1 Remis) klar an die Wiener.

Red Bull Salzburg – LASK
Die zweitplatzierten Salzburger wollen unbedingt an Leader Austria dran bleiben, vielleicht sogar vorbeiziehen. Da kommen ihnen die Linzer gerade recht, denn schon in der Vorsaison konnten die Bullen gegen den LASK mit neun Punkten aus drei Spielen das Punktemaximum einstreifen. Außerdem liegen die Oberösterreich nach den ersten drei Runden am Tabellenende. Jeder Punkt wäre gegen den haushohen Favoriten eine Sensation.

FC Flyeralarm Admira – CASHPOINT SCR Altach
In der letzten Saison des eBundesliga-Teambewerbs presented by Wiener Städtische war dieses Spiel eine ganz klare Angelegenheit für die Admira: 3 Siege aus 3 Spielen (Torverhältnis 11:1). Diesmal ist ein Duell auf Augenhöhe zu erwarten, denn die Vorarlberger, mit 20 Punkten Tabellendritter, haben von ihren ersten 9 FIFA-22-Partien nur eine verloren (6 Siege, 2 Unentschieden). Für die Admira wäre jeder Punkt Gold Wert, um den so wertvollen sechsten Tabellenrang zu verteidigen.  

RZ Pellets WAC – FK Austria Wien
Die Austria will gegen den WAC, der heuer deutlich schwächer ist als noch in der letzten Saison, unbedingt neun Punkte holen, um die Tabellenführung zu verteidigen. Die Kärntner hoffen ihrerseits auf Carlos Torres, der schon in der letzten Runde gegen Hartbergs Rene Nussbaumer überraschen konnte, und natürlich auf Daniel Spajic – bis jetzt neben Torres der einzige siegreiche WAC-Spieler. 

TSV Egger Glas Hartberg – SK Puntigamer Sturm Graz
Der Vorjahresmeister Sturm gegen den Vorjahresletzten Hartberg. Das klingt auf dem Papier nach einer ganz klaren Sache, das ist sie aber nicht. Denn: Die neuformierten Hartberger mischen heuer ganz vorne mit und liegen nach drei Runden in der Tabelle punktegleich mit Sturm auf Platz 5. Im Steirerderby vertraut Hartberg seinem ausgeglichenen Kader, alle vier Spieler konnten bisher mindestens drei Punkte einfahren. Bei Sturm baut man hingegen ganz klar auf die zwei Erfolgsgaranten Mahmut Gündüz (7 Zähler) und Philipp Gutmann (6 Zähler).

SV Guntamatic Ried – SK Austria Klagenfurt
Der Aufsteiger Austria Klagenfurt hat sich in seiner ersten Saison bis jetzt wacker geschlagen. Auch gegen die leicht favorisierten Rieder sind durchaus Punkte drinnen. Davon wird man allerdings einige brauchen, wenn man von Tabellenplatz 11 Richtung Top-6 vorstoßen will. Nur so hätte man noch Chancen auf die Finalrunde. Den Riedern fehlen als Tabellensiebente aktuell nur drei Zähler auf die heißbegehrte obere Tabellenhälfte.