Vorschau auf die 11. Runde 

In der letzten Runde des Grunddurchgangs rittern mit Hartberg, Rapid und Ried noch drei Klubs um die begehrten letzten zwei Meistergruppen-Plätze.

SK Puntigamer Sturm Graz – SK Rapid Wien
Will Rapid aus eigener Kraft den Platz in der Meistergruppe fixieren, müssen die Grün-Weißen zwei von drei Spiele gegen Sturm gewinnen. Das wird aber sehr schwer: Denn letzte Saison gelang ihnen in dieser Begegnung nur ein Sieg. Und: Die Grazer sind als Dritter im Duell mit dem Sechsten leichter Favorit. Außerdem hat Sturm mit Philipp Gutmann (bisher 21 Zähler), Mahmut Gündüz (bisher 18 Zähler) und  Muhittin Yösavel (bisher 16 Zähler) einen ausgeglichen guten Kader.

FK Austria Wien – TSV Egger Glas Hartberg
Für den überlegenen Tabellenführer Austria stellt sich nur eine Frage: Wieviele Punkte nimmt man aus dem Grunddurchgang ins Finale mit, ehe die Punkte geteilt werden? Ob die Wiener in der Meistergruppe dann auch auf Hartberg treffen, wird in dieser Runde entschieden. Die Steirer bräuchten noch mindestens vier Zähler um aus eigener Kraft fix in der Meistergruppe zu stehen. Gelingen diese nicht, müssen sie hoffen, dass die Rieder oder Rapidler in ihrer Begegnung Punkte abgeben. 

 FC Flyeralarm Admira – LASK
Beide Mannschaften haben im heurigen eBundesliga-Teambewerb presented by Wiener Städtische den Einzug in die Meistergruppe bereits verpasst. Nun wollen sie im direkten Duell immerhin noch den achten Platz ergattern und das Turnier versöhnlich beenden. Die Südstädter sind nach der guten Leistung gegen Hartberg leichter Favorit. Für den LASK gilt heuer: Offensiv hui, defensiv pfui. Denn die Linzer haben mit 75 Toren zwar die fünftmeisten geschossen, dafür mit 88 Gegentreffern aber auch die drittmeisten kassiert.   

SK Austria Klagenfurt – CASHPOINT SCR Altach
Altach will sich im letzten Spiel im Grunddurchgang noch den dritten Tabellenplatz von Sturm zurückholen. Die Chancen dafür stehen gegen den Tabellenletzten Austria Klagenfurt ausgesprochen gut. Am ehesten ist noch Klagenfurts Muhamed Karic ein Punktegewinn gegen die Vorarlberger zuzutrauen. Immerhin hat er heuer drei seiner zehn Partien gewonnen. Schafft Altach den angepeilten Neunpunkter, geht das heurige Überraschungsteam mit realistischen Titelchancen ins Finale im März. 

Red Bull Salzburg – RZ Pellets WAC
Auch Red Bull Salzburg hat die Möglichkeit mit drei Siegen gegen einen Außenseiter den Rückstand auf Leader Austria in der letzten Runde des Grunddurchgangs noch einmal zu reduzieren. Aber aufgepasst! Letzte Saison konnten die Wolfsberger eine Partie gegen die Bullen gewinnen, da landete man am Ende des Grunddurchgangs aber auch auf Rang 7. Dieses Mal können die Wölfe nur noch maximal Platz 10 schaffen, es droht sogar der Rückfall auf den letzten Platz. Schuld ist heuer ganz klar die löchrige Defensive: 111 Gegentore sind die meisten der Liga und ein Schnitt von fast vier Gegentreffern pro Partie.

SV Guntamatic Ried – WSG Tirol
Ried könnte mit Schützenhilfe von Sturm oder der Austria Rapid oder Hartberg noch aus den Top-6 verdrängen und somit am letzten Abdruck noch in die Meistergruppe einziehen.  Dafür braucht es gegen die Tiroler aber mindestens sechs Punkte, besser sogar neun. Bei der WSG geht es hingegen nur noch um die Ehrenrettung und Verteidigung von Rang 10 gegen den WAC und Klagenfurt. Für Ried wäre die Qualifikation für das Finale nach dem nur elften Platz im Teambewerb der letzten Saison ein Riesen-Erfolg.