Rückblick – 9. Runde

Rapid und Hartberg machen einen großen Schritt Richtung Meistergruppe. Salzburg, Austria und Sturm spielen ihre große Klasse aus.  

SK Puntigamer Sturm Graz – LASK
Teambewerb-Titelverteidiger Sturm wahrt seine Titelchancen mit einem starken Auftritt gegen den LASK. Muhittin Yösavel lässt Aleks Bejko keine Chance (5:0). Auch der bisher stärkste Linzer zieht in seinem Match den Kürzeren – 2:3 gegen Philipp Gutmann. Für den Ehrenpunkt sorgt überraschend Kevin Seifried beim 2:2 gegen Sturms Mahmut Gündüz. Der LASK hat damit nur noch theoretische Chancen auf einen Top-6-Platz, der die Finalquali bedeuten würde. 

SV Guntamatic Ried – TSV Egger Glas Hartberg
Hartberg macht einen großen Schritt Richtung Meistergruppe. Im erwartet knappen Duell mit den Riedern trennen sich Hartbergs Asko Muratovic und Benjamin Suljanovic jeweils 2:2 gegen Rieds Christian Binder und Raphael Vogl. Weil aber Rene Nussbaumer Berat Kisacik (konnte heuer erst ein Spiel gewinnen) 2:1 niederringt, verteidigt Hartberg Rang 5, während Ried zwei Runden vor Schluss bereits neun Zähler auf die ersten Sechs fehlen.

SK Austria Klagenfurt – FK Austria Wien
Wenig überraschend wird diese Begegnungen zu einer klaren Angelegenheit für die Violetten aus Wien. Die Austria gewinnt alle drei Partien deutlich und marschiert mit 9 Zählern weiter Richtung Meistertitel. Offensiv können die jetzt letztplatzierten Kärntner den Favoriten aus Favoriten nicht stoppen. So setzt sich Filip Babic mit seinem 4:0 ebenso klar gegen Muhamed Karic durch, wie sein Teamkollege Maximilian Mayrhofer gegen Fabian Wild (5:1). Robert Divkovic kann zwar Marcel Holy immerhin drei Tore machen, kassiert aber fünf. Somit behauptet die Austria ihren 16-Punkte-Vorsprung auf den neuen Zweiten Salzburg und ist mit 99 Toren mit Abstand das torgefährlichste Team im eBundesliga-Teambewerb presented by Wiener Städtische.  

SK Rapid Wien – CASHPOINT SCR Altach
Rapid schlägt sich wacker gegen die heuer so starken Altacher. Zwar verliert Matthias Pöltl seine Partie gegen den immer noch ungeschlagenen Sebastian Galic (1:2), Rapids Benjamin Zidej setzt sich aber gegen Cem Korkmaz durch. Das dritte Match zwischen Mario Viska und Mustafa Arabaci endet 2:2. Damit teilen sich die Mannschaften die Punkte (vier für jeden). Die Vorarlberger fallen damit auf Rang 3 zurück, Rapid verteidigt damit Rang 6 und steht schon mit einem Bein in der Meistergruppe.  

Red Bull Salzburg – FC Flyeralarm Admira
Salzburg kassiert gemeinsam mit der Austria die wenigsten Gegentore in der Liga. Diese Defensivstärke verhilft den Bullen zu einem glatten Triumph über die Admira. Denn die Südstädter können in den drei Spielen lediglich ein Tor erzielen. So verliert Heinz Knapp gegen Haroun Yassin (0:2), Michael Siedl gegen Ajdin Islamovic (1:2) und Jakob Feigl gegen Fabio Özelt (0:1). Damit stößt Salzburg auf den zweiten Tabellenrang vor. Die Admira hat nur noch eine Mini-Chance auf die ersten sechs Plätze.

WSG Tirol – RZ Pellets WAC
Im Kellerduell kann der WAC endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Daniel Spajic gewinnt seine Partie gegen Bastian Schwemberger (4:3). Die anderen zwei Spiele enden unentschieden: Lukas Danzl vs. Furkan Cengiz (1:1) und Nico Pankratz vs. Carlos Torres (2:2). Die Tiroler halten damit Platz 10 und die Wolfsberger geben die rote Laterne an Austria Klagenfurt weiter.