Rückblick – 7. Runde

LASK, Klagenfurt und Ried sorgen für große Überraschungen. Altach ist wieder Zweiter, während die Salzburger im Titelkampf abermals stolpern.

CASHPOINT SCR Altach – TSV Egger Glas Hartberg
Sehr eng verläuft das Spiel der heurigen Überraschungsteams. In den Partien zwischen Cem Korkmaz und Benjamin Suljanovic (2:2) und Sebastian Galic und Rene Nussbaumer (1:1) gibt es keinen Sieger. Dass die Altacher am Ende doch drei Punkte mehr einfahren als die Hartberger liegt an Mustafa Arabaci, der in einem knappen Fight Shpetim Zejnullahu 4:3 niederringt. Altach rückt damit wieder auf den zweiten Tabellenplatz vor. Und auch Hartberg macht einen Rang gut, ist jetzt Fünfter. 

SK Rapid Wien – LASK
Große Überraschung. Der LASK erteilt Rapid mit zwei Siegen und einem Unentschieden eine Lehrstunde. Yigit Yilmaz und Kevin Seifried gewinnen ihre Spiele gegen Benjamin Zidej und Matthias Pöltl klar mit 4:1 und 3:0. Vor allem mit Seifrieds Performance war nicht zu rechnen, ist es doch sein erster Sieg im Turnier. Für Rapid reicht es nur für einen Ehrenpunkt dank des 2:2 von Mario Viska gegen Aleks Bejko vom LASK. Für die Hütteldorfer wird es jetzt im Kampf um die Finalrunde eng. Dem Sechsten sind Admira und Ried jetzt knapp auf den Fersen. Auch der LASK hat als Neunter mit 8 Punkten Rückstand jetzt wieder realistische Chancen.

WSG Tirol – FK Austria Wien
Die beste Offensive der Liga wird ihrem Ruf wieder gerecht. 14 Tore gelingen der Austria gegen die WSG. Für den größten Kantersieg sorgt Maximilian Mayrhofer beim 8:0 gegen Bastian Schwemberger. Filip Babic steuert den zweiten Sieg der Austria mit einem 3:1 gegen Lukas Danzl bei. Am meisten zu kämpfen hat noch Marcel Holy beim 3:2 über Nico Pankratz – seine Weste bleibt aber ebenso blütenweiß (7 Spiele, 7 Siege) wie die der Austria in dieser Begegnung. Tirol ist jetzt Letzter und wird im Kampf um die Meistergruppe keine Rolle mehr spielen. Die Austria baut hingegen die Tabellenführung auf nun schon 16 Zähler aus.   

SK Puntigamer Sturm Graz – RZ Pellets WAC
Wie letzte Saison kann Sturm alle drei Partien gegen den WAC gewinnen. Die Wolfsberger Defensive bleibt die größte Baustelle der Liga. 15 Mal schlägt es gegen Sturm im eigenen Kasten ein. 85 Gegentore in den bisher 21 Spielen im eBundesliga Teambewerb presented by Wiener Städtische – das ist ein katastrophaler Schnitt von mehr als vier Gegentreffern pro Spiel. Gegen die Grazer liest sich das in Ergebnissen so: Muhittin Yösavel – Furkan Cengiz 7:0, Philipp Gutmann – Daniel Spajic 5:2 und Mahmut Gündüz – Carlos Torres 3:2. Die WAC-Finalträume sind damit endgültig geplatzt. Und Sturm fehlen als Vierter jetzt sogar nur noch zwei Punkte auf Platz 2.

SK Austria Klagenfurt – FC Flyeralarm Admira
Der Aufsteiger aus Klagenfurt kann gegen die Admira überraschen. Aus dem erwarteten klaren Sieg für die Südstädter wird nichts. Beide Teams teilen sich die Punkte brüderlich mit 4 für jeden auf. Zwar kann Heinz Knapp der Papierform entsprechend seine Partie gegen Fabian Wild 2:1 gewinnen – sein fünfter Sieg im sechsten Spiel – dafür verliert sein Teamkamerade Michael Siedl gegen Muhamed Karic (1:4). Robert Divkovic und Jakob Feigl trennen sich 2:2. Die Kärntner geben damit die rote Laterne an Tirol weiter. Die Admira verpasst den möglichen Sprung in die Top-6 und bleibt Siebenter.  

SV Guntamatic Ried – Red Bull Salzburg
Noch ein Rückschlag für die Salzburger bei ihren Meisterambitionen. Wer hätte das gedacht? Nur Ajdin Islamovic kann seine Partie gegen Berat Kisacik (3:0) gewinnen. Rieds Raphael Vogl lässt Haroun Yassin in seinem Spiel aber keine Chance (5:1). Und mit dem Sieg von Christian Binder über Salzburgs Fabio Özelt (2:1) ist die Sensation perfekt. Die Oberösterreicher liegen damit nur noch sechs Zähler hinter dem erhofften Top-6-Platz, während die Bullen ihren zweiten Rang an Altach abtreten müssen.