Rückblick – 11. Runde

Die Würfel sind gefallen! Rapid und Hartberg ergattern die letzten Tickets für das Finale, weil Ried gegen Tirol Federn lässt. Die Austria prolongiert ihren Erfolgsrun.  

SK Puntigamer Sturm Graz – SK Rapid Wien
Rapid hat es geschafft. Mit einer Topleistung gegen Sturm sichern sich die Wiener in der letzten Runde einen Platz in der Meistergruppe und beenden den Grunddurchgang sogar noch auf Platz 5. Zu verdanken haben sie das vor allem Matthias Pöltl, der sein drittes Spiel in Folge gewinnt und Muhittin Yösavel bei seinem 4:1-Sieg keine Chance lässt. Die anderen zwei Duelle zwischen Mahmut Gündüz und Mario Viska (0:0) und Philipp Gutmann und Benjamin Zidej (1:1) bringen keinen Sieger. Sturm fällt damit auf Platz 4 zurück und nimmt nach der Punkteteilung bereits einen 14 Punkte Rückstand auf Leader Austria ins Finale mit. Den Meistertitel zu verteidigen, wird damit sehr schwierig.

FK Austria Wien – TSV Egger Glas Hartberg
Selbst das starke Überraschungsteam aus Hartberg kann die überragende Angriffsmaschinerie der Veilchen nicht stoppen. Die Austria schießt sich auf Kosten der Steirer noch einmal so richtig für das Finale im März warm. Filip Babic gewinnt 4:1 gegen Benjamin Suljanovic, Maximilian Mayrhofer 5:2 gegen Shpetim Zejnullahu und Marcel Holy 5:3 gegen Rene Nussbaumer. Rekordverdächtige 121 Tore (!) hat die Austria heuer im Grunddurchgang erzielt. Das sind 34 mehr als die zweitbesten Offensiven der Liga Altach und Sturm. Als überlegener Tabellenführer nehmen die Veilchen auch nach der Punkteteilung immer noch einen 10-Punkte-Vorsprung auf Salzburg ins Finale mit. Dort ist auch Hartberg als Sechster gerade noch dabei.  

FC Flyeralarm Admira – LASK
Die Admira wird ihrer leichten Favoritenrolle gegen den LASK gerecht. Heinz Knapp besiegt Benjamin Balog mit einem Tennisergebnis 6:3 und auch Jakob Feigl kann sein Spiel gegen Aleks Bejko gewinnen (2:0). Der einzige Sieg der Linzer gelingt Yigit Yilmaz gegen Michael Siedl 3:2. Mit der Topbilanz von 7 Siegen, 2 Remis und 2 Niederlagen in 11 Runden darf sich Yilmaz auch gute Chancen im Einzelbewerb im Frühjahr ausrechnen. Im eBundesliga-Teambewerb presented by Wiener Städtische ist die Reise für beide Teams aber vorbei. Die Admira wird Achter, der LASK Neunter – damit hat man es nicht in die angepeilten ersten Sechs geschafft, die ins Finale einziehen.    

SK Austria Klagenfurt – CASHPOINT SCR Altach
Muhamed Karic erweist sich einmal mehr als stärkster Klagenfurter und ergattert gegen die Altacher den einzigen Sieg für den SK Austria. Er gewinnt 4:2 gegen Cem Korkmaz. Mustafa Arabaci holt für Altach aber ebenso einen Dreier (5:1 gegen Robert Divkovic) wie Sebastian Galic gegen Fabian Wild (3:2). Altach überholt damit in der letzten Runde noch Sturm und beendet den Grunddurchgang sensationell auf Platz 3. Und auch Austria Klagenfurt hat ein kleines Erfolgserlebnis. Der eBundesliga-Newcomer wird im letzten Spiel noch die rote Laterne los. 

Red Bull Salzburg – RZ Pellets WAC
Bitter! Die Wölfe fallen in der letzte Runde noch auf den letzten Platz zurück. Dabei holt Daniel Spajic immerhin einen Punkt gegen Rodrigo Rapport (1:1). Salzburg Neuzugang Ajdin Islamovic gewinnt gegen Furkan Cengiz aber klar mit 5:2 und Haroun Yassin macht mit einem Kantersieg gegen Andrés Torres den Deckel drauf (4:0). Damit beenden die Bullen den Grunddurchgang auf Rang 2. Um Tabellenführer Austria im Finale abzufangen braucht es aber eine offensive Leistungssteigerung. Zwar haben die Bullen mit 50 Toren die zweitwenigsten kassiert, dafür mit 68 aber nur die siebentmeisten geschossen.

 SV Guntamatic Ried – WSG Tirol
Ried verpasst in der letzten Runde noch hauchdünn den Sprung in die Top-6. Am Ende fehlt darauf nur ein einziger Punkt. Dabei hätten gegen die Tiroler bereits zwei Siege für die Meistergruppen-Qualifikation gereicht. Raphael Vogl fährt zwar den erwarteten Sieg gegen Bastian Schwemberger ein, doch Christian Binder scheitert an Nico Pankratz (2:3). Und weil es für Berat Kisacik nur zu einem 2:2 gegen Lukas Danzl reicht, müssen sich die Rieder als Siebenter des Grunddurchgangs vom heurigen Teambewerb verabschieden. Das gilt auch für die Tiroler, die mit ihrer guten Leistung gegen Ried immerhin noch Rang 10 verteidigen.