SK Rapid Wien gewinnt Prestigeduell gegen FC Red Bull Salzburg

Der SK Sturm stößt den WAC mit einem klaren Sieg von der Spitze, knapp gefolgt von der Austria, weil Rapid überraschend die Bullen auf die Hörner nimmt.      

FK Austria Wien CASHPOINT SCR Altach 

Wie schon in Runde 5 gegen Hartberg fährt FK Austria auch gegen den Tabellenletzten SCR Altach einen souveränen Erfolg ein – mit 3 Siegen in 3 Spielen holen die Wiener das  Punktemaximum und rücken in der Tabelle auf Platz 2 vor – nur noch einen Punkt hinter Leader SK Sturm. Allerdings verlaufen die drei Partien weitaus knapper als erwartet. Marcel Holy und Armin Kamenjasevic, zwei der besten eBundesliga-Spieler im heurigen Feld, gewinnen lediglich knapp 2:1 gegen Mert Buyar und Julien Schuchter. Filip Babic macht Neunpunkter der Violetten mit seinem 2:0 über Emre Celikkaya aber perfekt.           

TSV Prolactal Hartberg SV Guntamatic Ried

Beide Teams erobern in diesem erwartet engen Match vier Punkte. Das hilft beiden, denn so geben die Hartberger die rote Laterne an Altach ab und die Rieder liegen damit schon sieben Punkte vor dem letzten Platz. Löchrig wie schon die ganze Saison präsentieren sich bei beiden Teams die Abwehrreihen. So fügt Adam Mahmoud (HTB) Jan Schwendtner (SVR) eine empfindliche 6:0-Niederlage zu. Gerächt wird er von David Winter (SVR), der beim 6:1 gegen Alaa Echrin (HTB) seinerseits das halbe Dutzend voll macht. Rene Nussbaumer und Daniel Bramberger trennen sich hingegen brüderlich 2:2. Schwendtner, Echrin und Nussbaumer laufen damit ihrem ersten Sieg im Turnier noch immer hinterher.

SK Rapid Wien – FC Red Bull Salzburg  

Die große Überraschung der sechsten Runde. Meister FC Red Bull Salzburg erleidet im Titelrennen einen herben Rückschlag, denn der SK Rapid lässt den Gegner mit 2 Siegen und einem Remis alt aussehen. Dabei waren die Salzburger vor diesem Duell noch ungeschlagen. Benjamin Zidej besiegt Fabio Özelt 2:1 und Mario Viska den dreifachen eBundesliga-Champ Sercan Kara 3:2. Selbst für Maximilian Mayrhofer (RB) reicht es gegen Nico Pankratz (SCR) nur für ein 3:3. Die Bullen liegen somit als Vierter schon elf Zähler hinter der Tabellenspitze. Ihr erster Verfolger ist dafür nun Rapid, als Fünfter nur noch acht Punkte hinter Salzburg. 

 FC Flyeralarm Admira LASK 

Flyeralarm Admira kann den LASK im Duell der Mittelständler auf Distanz halten. Das Match zwischen den Ersatzspielern Heinz Knapp (ADM) und Fabian Wild (ASK) kann Ersterer 4:2 für sich entscheiden. Für Knapp ist es der erste volle Erfolg im Turnier. Ebenfalls einen Dreier fährt sein Teamkollege Petar Radosavljevic gegen Aleks Bejko ein. Für den einzigen LASK-Erfolg sorgt Sandro Poschinger gegen Toni Stojanovic 1:0. Poschinger ist somit mit 3 Siegen und 2 Remis der stärkste Linzer bis jetzt im Teambewerb.     

WSG Swarovski Tirol – spusu SKN St. Pölten 

Der SKN, im Vorjahr gegen die WSG noch klar unterlegen, dreht diesmal den Spieß um. Zwar kassiert Asko Muratovic eine klare 1:4-Niederlage gegen Mustafa Arabaci (mit 12 Punkten der beste Tiroler im laufenden Turnier). Furkan Gengiz (SKN) ringt aber Fatih Bulut (WSG) 2:1 nieder und Gerhard Haas (SKN) fährt mit dem 3:2 gegen Bastian Schwemberger seinen vierten Sieg im vierten Spiel ein. Haas bleibt damit der einzige Spieler des Turniers (neben Ajdin Islamovic) mit einer makellosen Bilanz. Man darf jetzt schon auf seine Performance im Einzelbewerb-Finale am 5. Juni gespannt sein. 

SK Puntigamer Sturm Graz RZ Pellets WAC

Der RZ Pellets WAC war bis jetzt die größte Überraschung des Turniers. Nach 5 Runden lag die im Vergleich zum Vorjahr völlig neuformierte Truppe sensationell auf Platz 1. Nun setzte es im Spitzenduell gegen Puntigamer Sturm Graz eine empfindliche und in dieser Höhe nicht zu erwartende Pleite. Denn alle drei Blackies gewinnen ihre Duelle: Philipp Gutmann 2:0 gegen Alex Kukolja, Muhittin Yösavel 3:1 gegen Kevin Iber und Ajdin Islamovic 3:0 gegen Sebastian Galic. Dabei waren die Kärntner vor diesem Match noch ungeschlagen. Während der SK Sturm damit neuer Tabellenführer ist, liegt der Wolfsberger AC nun als Dritter bereits sieben Punkte zurück. Extrem beeindruckend ist die bisherige Bilanz von Sturms eSportler Ajdin Islamovic. Sechs Punkte in sechs Spielen, Tordifferenz 23 zu 4.