Islamovic verteidigt den Titel beim eBundesliga-Einzelbewerb

Am heutigen Samstag trafen in den „MMC Studios Wien“ die besten EA SPORTS™ FIFA 22 Spieler des Landes im eBundesliga-Einzelbewerb presented by Raiffeisen Club zusammen. Dort gab es für alle Finalisten nur ein Ziel: den Meistertitel, der damit verbundene Siegerscheck über € 5.000 und der Startplatz im EA SPORTS™ FIFA 22 Global Series Play-Off.

Im FIFA Ultimate Team-Modus mussten die Gamer dabei nicht nur ihr spielerischen Können unter Beweis stellen, sondern auch ihre taktische Raffinesse bei der Kaderzusammenstellung. Denn erstmals in der eBundesliga-Geschichte konnten im Einzelbewerb neben Spielern aus der Österreichischen Fußball-Bundesliga auch ehemalige Stars der Liga sowie österreichische Legionäre einsetzt werden.

Mit diesem neuen Modus kamen die Halbfinalisten Filip Babic (SK Puntigamer Sturm Graz), Maximilian Mayrhofer (FK Austria Wien), Nico Pankratz (SK Austria Klagenfurt) sowie Titelverteidiger Ajdin Islamovic (eBundesliga Allstar) am besten zurecht. Allesamt meisterten sie ihre Gruppenphase souverän an der Tabellenspitze und zogen damit in die K.o.-Phase der letzten 32 ein. Diese Mission blieb aufgrund des starken Teilnehmerfeldes einigen Routiniers wie Mario Viska (SK Rapid Wien) oder Aleks Bejko (LASK) verwehrt. Letztgenannter musste beispielsweise Yigit Yilmaz, seines Zeichens letztjähriger Sieger des Raiffeisen Club-Rookies Cup, in seiner Gruppe den Vortritt lassen. Der Youngstar scheiterte bei seiner eBundesliga-Premiere erst im Viertelfinale denkbar knapp durch einen Last-Minute-Gegentreffer mit einem Gesamtscore von 5:6 an Marcel Holy (eBundesliga-Meister 2019/20). Ebenso spektakulär präsentierten sich die weiteren Sechzehntel- bzw. Viertelfinalpartien mit einem unglaublichen Schnitt 11,3 Toren pro K.o.-Duell (Hin- und Rückspiel).

Passend zum 5-jährigen eBundesliga-Jubiläum sorgten auch die Halbfinalisten für ein sportliches Feuerwerk mit dem besseren Ende für den Titelverteidiger. Doch alles der Reihe nach:

Zuerst revanchierte sich Maximilian Mayrhofer gegen Vorjahresfinalisten Filip Babic für die Niederlage im Halbfinale der Vorsaison und verhinderte damit eine Wiederholung des Duells zwischen Babic und Islamovic um den eBundesliga-Pokal. Von Beginn an legte Maximilian Mayrhofer stark los und brachte sich mit einem souveränen 4:1 im Hinspiel in eine komfortable Ausgangssituation. Im Rückspiel hielt Filip Babic lange die Partie offen, musste schlussendlich aber das 3:3 hinnehmen und zog damit mit einem Gesamtscore von 4:7 den Kürzeren.

Auf der Gegenseite brachte Ajdin Islamovic auch ein zwischenzeitlicher Rückstand gegen Nico Pankratz nicht aus der Ruhe. Vermutlich, weil er dies bereits aus dem Duell gegen Sebastian Galic gewohnt war und schlussendlich dennoch als verdienter Sieger vom virtuellen Feld ging. Nach einem Comeback und dem darauffolgenden 2:1-Sieg im ersten Durchgang genügte dem eBL-Allstar, der erst mit dem Sieg im letzten Major in Klagenfurt seine Teilnahme fixierte, ein 3:3 (Gesamtscore 5:4) für die neuerliche Finalteilnahme.

Dort ging es in gewohnter Manier los: Maximilian Mayrhofer mit dem starken Start und der frühen Führung. Wenig später die eiskalte Antwort von Ajdin Islamovic, der darauffolgend das Tempo hochhielt und schlussendlich das Hinspiel klar mit 3:1 für sich entschied. Das Drehbuch für das Rückspiel schien aus einem Guss: Anpfiff, Tor Mayrhofer, Ausgleich Islamovic, Führung Islamovic. Auch der Ausgleichstreffer des Austrianers setzte Islamovic nicht mehr unter Druck.

Damit krönte sich Ajdin Islamovic zum ersten Einzelspieler in der Geschichte, der erfolgreich seinen Titel verteidigen konnte und trägt somit ab heute den ehrenwerten Titel des 2-fachen Meisters im Einzelbewerb presented by Raiffeisen Club.