FAK verteidigt die Tabellenführung im Teambewerb

In einer Runde ohne Überraschung bleibt die Austria an der Tabellenspitze. Ried, Hartberg und Altach bleiben auf den hinteren  Plätzen.

SK Puntigamer Sturm Graz TSV Prolactal Hartberg  

Das Steirerderby wird zur klaren Angelegenheit für den SK Sturm. Nach 6 Punkten in Runde 1 gegen den SK Rapid, können die Grazer gegen den TSV Hartberg 7 Zähler erobern und Tabellenplatz 4 behaupten. Wie schon im letztjährigen Duell ist Philipp Gutmann zu stark für die Hartberger. Er feiert mit 4:0 einen Kantersieg gegen Rene Nussbaumer. Sein Teamkollege Ajdin Islamovic setzt sogar noch einen drauf und veranstaltet gegen Herbert Schachner mit 8:2 ein Schützenfest. Immerhin erobert Hartbergs Alla Echrin beim packenden 3:3 gegen Muhittin Yösavel einen Punkt, womit sein Verein immerhin vom letzten auf den vorletzten Tabellenrang vorrückt.  

FC Red Bull Salzburg SV Guntamatic Ried

Der Tabellenletzte eBundesliga-Neuling SV Ried schlägt sich gegen den regierenden Meister beachtlich und zeigt, dass man kein Kanonenfutter in der Liga ist. Zwar gewinnen die Salzburger alle drei Partien, holen das Maximum von 9 Punkten und liegen damit nun punktegleich mit der Austria an der Tabellenspitze, die Rieder können in jedes Duell aber knapp gestalten und jeweils ein Tor erzielen. Sercan Kara und Maximilian Mayrhofer schlagen Noah Geisböck und David Winter 2:1. Ihr Teamkollege Fabio Özelt freut sich über ein 3:1 gegen Rieds Jan Schwendtner. Ried bleibt damit zwar am Tabellenende, die deutliche Leistungssteigerung macht aber Hoffnung für die weiteren Runden.

FC Flyeralarm Admira – FK Austria Wien  

Nun sind auch die Veilchen ihre blütenweiße Weste los! Nach neun Punkten gegen Ried holt man gegen die Südstädter „nur“ sieben, verteidigt damit aber zumindest die Tabellenführung. Austrias Marcel Holy und Armin Kamenjasevic gewinnen ihre Duelle mit Toni Stojanovic (3:0) und Michael Mattes (4:0) souverän. Filip Babic erobert mit dem 1:1 gegen Petar Radosavljevic aber den Ehrenpunkt für Flyeralarm Admira. Freilich fallen die Niederösterreicher damit auf Platz 9 in der Tabelle zurück. Und die Wiener bleiben mit nur drei Gegentoren in 6 Partien das Abwehrbollwerk der Liga mit den wenigsten Gegentoren.

  SK Rapid Wien spusu SKN St. Pölten

Wie zu erwarten verläuft das Match zwischen dem SK Rapid und St. Pölten weitaus ausgeglichener als letzte Saison, als die Grün-Weiße alle Duelle gewinnen konnten. Nach einer Nullnummer zwischen Mario Viska (SCR) und Furkan Cengiz (SKN/läuft seinem ersten Torerfolg im Turnier noch hinterher) endet auch das Match zwischen Dominik Lampacher (SCR) und Asko Muratovic (SKN) mit einem Remis (2:2). Rapids Nico Pankratz kann sich schließlich bei seinem ersten Saisoneinsatz 4:3 gegen Florian Prosser durchsetzen. Damit ziehen die Hütteldorfer in der Tabelle an den jetzt achtplatzierten Wölfen vorbei und liegen auf Rang 7. 

WSG Swarovski Tirol – CASHPOINT SCR Altach

Wie schon gegen RB Salzburg kassiert der CASHPOINT SCR Altach auch gegen WSG Swarowski Tirol 10 Gegentore – erobert aber auch gegen den letztjährigen Vizemeister einen Zähler. Diesmal ist es Julien Schuchter, dem das im Duell mit Fatih Bulut (1:1) gelingt. Mustafi Arabaci (WSG) schlägt nach der Niederlage in seinem Spiel in Runde 1 zurück und gewinnt diesmal spektakulär 5:4 im Match mit Karlo Bavrka (ALT), der nun schon 12 Gegentore in nur zwei Spielen kassiert hat. Und mit Thomas Grubauers 4:1-Sieg bei seinem ersten Saisoneinsatz gegen Mert Buyar kommen die Tiroler auf sieben Punkte und arbeiten sich in der Tabelle auf Rang 5 vor, während Altach Zehnter bleibt. 

RZ Pellets WAC LASK  

Im torärmsten Duell der zweiten Runde können sich die Kärntner, wie letzte Saison, knapp gegen den LASK durchsetzen. Sebastian Galic vom WAC trennt sich ebenso 1:1 gegen seinen LASK-Gegner Sandro Poschinger, wie Daniel Spajic gegen Mahmut Gündüz. Das 1:0 von Kevin Iber (WAC) im Kampf mit Aleks Bejko (ASK) bedeutet den einzigen Dreier für den RZ Pellets WAC, der somit die Tabellenführung an die Austria abgeben muss (14 Punkte nach 6 Spielen). Der LASK rutscht von Platz 5 auf Rang 7 ab.