Dreikampf um Platz 1 bleibt ein offenes Rennen!

Nach der vorletzten Grunddurchgang-Runde bleibt der Dreikampf um Platz 1 ein offenes Rennen. Und der LASK hat nur noch Mini-Chancen auf das Finale.

RZ Pellets WAC – FK Austria Wien 

Der regierende Einzel-Meister Marcel Holy kassiert gegen Sebastian Galic eine in dieser Höhe absolut überraschende 1:5-Niederlage. Für den Wiener ist es erst die zweite Pleite im laufenden Bewerb. Für seinen violetten Teamkollegen Armin Kamenjasevic reicht es für ein 2:2 gegen Alex Kukolja. Immerhin gewinnt aber Filip Babic sein Match gegen Kevin Iber 3:1 und ist somit als einziges Veilchen weiterhin ungeschlagen (7 Siege, 3 Remis). Der WAC bleibt der Austria vor der letzten Runde im Grunddurchgang auf den Fersen und liegt als Dritter weiterhin nur drei Punkte hinter Tabellenführer FAK. 

spusu SKN St. Pölten TSV Prolactal Hartberg

Glatter Sieg von spusu SKN St. Pölten im für die Meistergruppen-Quali schon bedeutungslosen Match gegen TSV Prolactal Hartberg. Furkan Cengiz siegt 3:1 gegen Rene Nussbaumer, Florian Prosser sogar 4:0 gegen Herbert Schachner. Am knappsten dran an Punkten ist für die Steirer noch Alaa Echrin, der Gerhard Haas 0:1 unterliegt. Nussbaumer, Echrin und Schachner bleiben damit sieglos und Hartberg hat sich vor der letzten Runde im Grunddurchgang die rote Laterne umgehängt. St. Pölten stößt dafür immerhin auf Rang 8 vor.

FC Red Bull Salzburg – LASK  

Der Vorjahres-Teambewerbmeister RB Salzburg rappelt sich nach durchwachsenen Runden davor wieder auf und schießt sich gegen den LASK so richtig den Frust von der Seele. Sercan Kara fertigt Fabian Wild 5:1 ab, Maximilian Mayrhofer Aleks Bejko 5:0 und Fabio Özelt Sandro Poschinger 2:0. Mit diesem „Neuner“ macht Salzburg wichtige Punkte auf das Führungstrio gut und steht fix in der Meistergruppe. Der LASK hingegen hat vor dem Grunddurchgang-Finale als Siebenter nur noch Mini-Chancen auf die Top-6. Denn auf die Admira fehlen schon sechs Zähler.     

SK Rapid Wien WSG Swarovski Tirol 

In drei knappen Duellen hat der SK Rapid zweimal die Nase vorn. Benjamin Zidej besiegt Mustafa Arabaci im Match der beiden Team-Leitwölfe 2:1. Und auch sein Klubkollege Dominik Lampacher setzt sich knapp 1:0 durch. Bastian Schwemberger holt für die WSG durch das spektakuläre 3:3 gegen Nico Pankratz den einzigen Punkt. Damit stehen zwei Dinge fest:  Rapid ist vor der letzte Runde als Fünfter fix in der Meistergruppe und die Tiroler (letztes Jahr immerhin Vizemeister) haben diese verpasst.          

SV Guntamatic Ried – CASHPOINT SCR Altach 

Der CASHPOINT SCR Altach hat den Bann gebrochen und gewinnt zum ersten Mal in dieser eBundesliga-Saison ein Spiel – und das gegen Ried gleich zweimal. Mert Buyar besiegt Daniel Bramberger 3:1, Emre Celikkaya schafft ein knappes 1:0 über David Winter. Und Julien Schuchter ergattert mit dem 3:3 gegen Rieds Noah Geisböck zum zweiten Mal in dieser Saison einen Punkt. Mit diesen sieben Punkten hat Altach zwei mehr erobert als bisher die gesamte Saison und gibt vor der letzten Runde die rote Laterne an Hartberg ab.

SK Puntigamer Sturm Graz FC Flyeralarm Admira

Wie zu erwarten kann der FC Flyeralarm Admira auch sein Spiel gegen Puntigamer Sturm Graz eng gestalten. Michael Mattes verliert zwar 1:2 gegen Muhittin Yösavel. Dafür fügt Admiras Heinz Knapp dem bisherigen Spieler des Turniers Ajdin Islamovic seine erste Niederlage zu – und das deutlich mit 4:1. Das 2:2 zwischen Philipp Gutmann und Toni Stojanovic bedeutet, dass beide Klubs vier Punkte aus diesem Duell mitnehmen. Sturm bleibt damit punktegleich hinter der Austria Zweiter. Admira behauptet Platz 6 und steht vor der letzten Runde schon fast als Meistergruppen-Teilnehmer fest.