CASHPOINT SCR Altach sichert sich den eBundesliga-Meistertitel

Der Teambewerb presented by Wiener Städtische setzte am heutigen Sonntag den spektakulären Abschluss eines ereignisreichen Finalwochenendes und somit auch der eBundesliga-Saison 2021/22.

Bereits bei der Premiere im Vorjahr zeigte sich, dass der neue Modus im Teambewerb für spannende Entscheidungen im Rennen um den Meistertitel steht. Angelehnt an den jenen in ADMIRAL Bundesliga spielten die 12 Teams dabei zuerst im Grunddurchgang in 11 Runden je einmal gegeneinander. Pro Team kamen pro Duell drei Spieler zum Einsatz, die jeweils gegen die anderen 3 Vertreter des Gegners antreten und dabei bis zu 9 Punkte pro Runde sammeln konnten.

Nach 11 Runden wurde dann der ominöse Strich gezogen und die Punkte halbiert. Besonderheit dabei ist, dass lediglich die sechs besten Teams in den heutigen Finaldurchgang in den MMC Studios in Wien einzogen:

Auch wenn die Austria aus Wien trotz Punkteteilung mit einem komfortablen Vorsprung von 10 Punkten in den Finaldurchgang startete, wollten sich die Verfolger nicht geschlagen geben. Und dieser Optimus sollte aus Sicht von FC Red Bull Salzburg und CASHPOINT SCR Altach belohnt werden. Angeführt von Haroun Yassin und Sebastian Galic, der sich am Ende als bester Einzelspieler des Finaldurchgangs presented by Wiener Städtische krönte, holten die Herausforderer Runde für Runde Punkte auf FK Austria Wien ehe sie in der vorletzten Runde direkt aufeinandertrafen.

Mit 2 Siegen und ein Unentschieden brachten sich die Vorarlberger gegen die Bullen in eine hervorragende Ausgangsposition, um noch die Sensation des erstmaligen Titels in der eBundesliga-Geschichte zu Sorgen. Während die anderen Teams wie SK Rapid Wien, SK Puntigamer Sturm Graz oder TSV Egger Glas Hartberg nicht mehr den Anschluss halten konnten.

Die Konstellation für die letzte und alles entscheidende 5. Runde konnte nicht spannender sein: Lediglich 3 Punkte hatten CASHPOINT SCR Altach auf FK Austria Wien Rückstand. Weitere 5 Punkte dahinter hatte FC Red Bull Salzburg noch entscheidenden Einfluss auf die Meisterschaft, denn der letzte Gegner war ausgerechnet der Tabellenführer aus Wien.

Mit Anpfiff der letzten Spiele entwickelte sich direkt spannendes Hin und Her. Erst schien es, als könnten die Austrianer Babic, Mayrhofer und Holy den angepeilten Meistertitel über die Bühne retten, jedoch wollten Ajdin & Co. in Dress der Salzburger nicht aufstecken. Parallel erhöhten die extrem stark performenden Galic, Korkmaz und Arabaci mit frühen Führungen schnell die höchstmögliche Punkteanzahl von nach Hause und ließ somit den Puls der Wiener nochmals in ungeahnte Höhenlagen ansteigen.

Dies wirkte sich auch aus. Speziell bei der tragischen Figur des Finalwochenendes Maximilian Mayrhofer. Mit der späten Niederlage gegen Haroun Yassin verpasste er nach der gestrigen Finalniederlage im Einzelbewerb presented by Raiffeisen Club und mit letztjährigen Finalkrimi gegen SK Puntigamer Sturm Graz abermals einen Teamtitel mit FK Austria Wien. Und das lediglich aufgrund des Bonuspunktes, den CASHPOINT SCR Altach aus dem Grunddurchgang mitnahm und schlussendlich so vor FK Austria Wien auf Platz 1 schob. Die Jungs aus Altach konnten aus nach Spielende kaum fassen. Fortan dürfen sich eBundesliga-Meister im Teambewerb 2021/22 presented by Wr. Städtische nennen.